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Ansicht von 4 Beiträgen - 1 bis 4 (von insgesamt 4)
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    Beiträge
  • #1213
    Anita Weissbarth
    Teilnehmer

    Hoi zäme

    Bei uns in der Rehaklinik Bellikon sind wir immer wieder mit dem Thema konfrontiert, wie viele CAS, MAS, MsC durch die Klinik unterstützt werden können und sollen?
    Ich würde mich freuen, wenn ich von euch eine Rückmeldung erhalten könnte, wie ihr mit der Bewilligung dieser Ausbildungen umgeht?

    Wie ist bei euch das Verhältnis von Mitarbeitenden mit einem MAS, MSc zur Gesamtzahl der FTE in eurem Bereich?
    Übernehmen diese Mitarbeitenden andere/zusätzliche Funktionen? Wer von euch hat bereits Erfahrungen mit APP gesammelt?

    Herzlichen Dank für eure Rückmeldungen
    Anita Weissbarth

    #1217
    andreas.steinemann
    Teilnehmer

    Liebe Anita
    Vielen Dank für den Beitrag zu einem Thema, das bestimmt in vielen Institutionen ein Thema ist. Das Sonnenhofspital ist ein Spital der Lindenhofgruppe und ist rein orthopädisch ausgerichtet. Akktuell können wir auf 10 FTE maximal ein CAS/MAS unterstützen neben den üblichen kleineren Weiterbildungen. Damit ein solches CAS/MAS bewilligt wird, muss das Thema einem grossen Bedürfnis des Spitals entsprechen.
    Idealerweise hätten wir eine 50% MSc Stelle auf diese 10 FTE. Leider wurde diese Stelle noch nicht bewilligt, der Druck wird immer grösser.
    Bin gespannt auf weitere Rückmeldungen
    Andreas Steinemann, AL Physiotherapie Sonnenhofspital

    #1221

    Liebe Anita,

    bei uns in der Kinder-Reha Schweiz wird der MSc nur teilweise unterstützt, je nach Jahresbudget. Die MSc-Studierenden können reduzieren – es gibt aber keine Garantie im Anschluss wieder aufstocken zu können.
    CAS werden – wenn von der Klinik benötigt – mit maximal 50% finanziell unterstützt. Je nach Vereinbarung werden auch Arbeitstage übernommen.
    Wenn Personen mit MSc sich auf eine reguläre PT / ET / Logo / Sport Stelle bewerben, werden sie nicht anders eingestuft als solche mit Bachelor.
    Es gibt keine feste Regelung, wie viele gleichzeitig einen MSc / MAS / CAS machen, ich prüfe jährlich, was tragbar ist für Team und Haus.
    In der Pädiatrie gibt es viele „grosse“ Weiterbildungen, die ein viel grösserer zeitlicher Aufwand sind, als z.B. ein CAS.
    Die Teimleiter*innen (ET, PT, amb. TH, Logo, Sport) haben alle einen MSc.

    Liebe Grüsse
    Franzi Spreitler
    Leiterin Therapien / Physiotherapie
    Kinder-Reha Schweiz

    #1223
    madeleine.isler
    Teilnehmer

    Liebe Anita

    Im Triemli unterstützen wir CAS, MAS, MSc im Rahmen unserer (begrenzten) Möglichkeiten. Unser Fort- und Weiterbildungsbudget ist in den letzten Jahren aus wirtschaftlichen Gründen kleiner geworden. Aktuell haben wir für die Unterstützung der externen Kurskosten jährlich ca. 400.- pro FTE zur Verfügung. In der Regel übernehmen wir 50% der Kurskosten und 50% der Zeit von bewilligten Fort-/Weiterbildungen, Tagungen, Kongressen etc. Bei einem MAS oder MSc würde dies natürlich unser Budget sprengen. Da schauen wir jeweils, welchen Betrag wir im Rahmen unseres Budgets übernehmen können. Wenn es die Ressourcen zulassen, übernehmen wir dafür mehr als 50% der Zeit.

    Für die Physiotherapie (ohne FaGe, Med. Mass., Disposition) haben wir 25 FTE.
    Aktuell haben wir in unserem Physiotherapieteam 4 Mitarbeitende mit MSc und 3 Mitarbeitende mit MAS. Mit Ausnahme von einer Person sind alle diese Physiotherapeutinnen in einer Funktion mit zusätzlicher Verantwortung und zusätzlichen Kompetenzen (Teamleiterinnen und Fachverantwortliche).

    APP im engeren Sinne, wo PhysiotherapeutInnen Aufgaben übernehmen, welche über den klassischen Verantwortungsbereich der Physiotherapie hinausgehen, haben wir zur Zeit (noch) nicht.

    Herzliche Grüsse aus dem Triemli
    Madeleine Isler

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