Administrtive Arbeiten

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    Beiträge
  • #1188
    Vladimir Petrovic
    Teilnehmer

    Liebe Kolleginnen und Kollegen

    Wie bereits bekannt ist, werden jegliche administrative Arbeiten in der Physiotherapie gegenwärtig nicht vergütet. Wie habt ihr die Nutzung solcher Zeiten in euren Teams reguliert?

    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.

    Ich wünsche euch fröhliche Weihnachten und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr. Hoffen wir, 2021 wird nicht so turbulent sein.

    Liebe Grüsse
    Vladimir

    Abteilungsleiter Physiotherapie
    Spital Zofingen

    #1189
    Pirmin Oberson
    Verwalter

    Hoi Vladimir.

    Ja, diese Diskussion hatte ich in Zofingen auch schon :-), wie wohl alle Chef- PT…
    Meine persönliche Meinung ist, dass die Dokumentationszeit nicht standardisiert werden kann und soll. Man kann zwar Regeln für alle aufstellen, aber je nach Aufgabenbereich variiert doch der Aufwand enorm. Regeln aufzustellen macht es zwar einfacher, diese zu kontrollieren und durchzusetzen, ich persönlich erachte es jedoch als Führungsaufgabe, den administrativen Aufwand mit jedem Mitarbeitenden anzuschauen und Strategien zu entwickeln, damit Aufwand und Ertrag übereinstimmt. Daher habe ich jeweils überall die vorhandenen, geschriebenen Regeln abgeschafft.

    Was auch hilft ist, zu definieren, was überhaupt dokumentiert werden soll. Dazu hatten wir schon eine ähnliche Diskussion: https://vdcpt.ch/forums/topic/dokumentation/

    Liebe Grüsse und schöne Festtage
    Pirmin Oberson, SPZ Nottwil

    #1190

    Sali Vladimir

    ich habe Dir die Quintessenz der „Vorläuferdiskussion“ hier als Kopie eingefügt:

    – es gibt keine detaillierte formale Gesetzes-Vorgaben, was wie dokumentiert werden muss. Die kantonalen Gesetzgebungen (Spitalgesetz/kant. Gesundheitsgesetz) schreiben zwar eine Dokumentationspflicht vor, gehen aber nicht genauer darauf ein.
    – Die SAMW „Rechtliche Grundlagen im medizinischen Alltag“, Leitfaden für die Praxis 2013, gibt auf Seite 46 am ehesten noch eine Anleitung.
    Es geht um zwei Ziele: Patientensicherheit und Transparenz. Sicherheit bedeutet, dass alles lesbar ist und eine nachbehandelnde Therapeutin die Therapie sicher fortsetzen kann. Transparenz bedeutet, dass alle Überlegungen zur Problematik (Befund, Analyse, Therapie) enthalten sind. Dies ermöglicht ein Nachvollziehen der Behandlung bei allfälligen Rechtsfällen.

    – Akutsomatik, Rehabilitation, CHOP-definierte Abläufe (zB GAR) benötigen alle unterschiedliche, aber für alle Teams einheitlich definierte Dokumentation.
    – begleitende Massnahmen (Phys. Heil., Elektro, Wickel, Massagen, etc) können auch im Behandlungsplan mit Intensität und Frequenz einmalig dokumentiert werden (ausser GAR)

    Mein Vorschlag (aus der Diskussion der CPT-OST): subjektiv nur Aussagen des Patienten / objektive Assessments / therapeutisch durchgeführte Massnahmen / kurz und „knackig“

    Beste Grüsse
    Martin
    Spitäler Schaffhausen

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